DVD-Kritik: The Front Page

Jack Lemmon und Walter Matthau waren nicht nur das Odd Couple oder die Grumpy Old Men, sondern auch die rasenden Reporter Hildy Johnson und Walter Burns in Billy Wilders brillianter Verfilmung von Ben Hechts und Charles McArthurs Bühnenstück The Front Page. Es war nicht die erste Adaption des Stoffs, aber nach Howard Hawks’ His Girl Friday eine der Besten, der aber lange nicht die Ehre zuteil wurde, die sie eigentlich verdient hätte. Auch eine vernünftige DVD war lange nicht zu kriegen, aber schließlich hatte Universal den Film sogar restaurieren lassen. Der vorerst letzte Teil der Lemmon/Matthau-Reihe besteht aus einer renovierten Version der Review von The Front Page, die sogar schon im ersten DVDLog-Jahr dabei war, aber nun stark verbessert und im neuen Layout zu lesen ist.

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3 Comments

  1. Am Wochenende endlich mal die Carol Media DVD gesehen.
    Bei einer Unterhaltung wird Ben Ack erwähnt,hört sich in englisch wie Ben Hecht an.Der schreibt jetzt nur noch Dialoge für Rin Tin Tin,nachdem er bei einer Zeitung gekündigt hat.
    Bild gut ,Ton gut,deutsche Untertitel gut und schlecht (englische hat die auch, habe aber nicht umgeschaltet).
    Manche Übersetzungen stimmen leider gar nicht.
    Das ist besonders dann blöd wenn man wie ich nicht nicht alle englischen Wörter kennt.
    Eggelhoffer wird mal so mal Egglhoffer geschrieben.
    Taff kann ich langsam als Übersetzung nicht mehr sehen.
    Insgesamt sind deutsche Untertitel mir sowieso zu modern.
    Wenn man alte Filme sieht und da moderne Wörter auftauchen ist das unpassend.
    Also nächstesmal mit englischen Untertiteln ansehen.
    Ansonsten ist die Ausgabe besser als einige andere die Teurer gewesen sind.

  2. Gut, daß Carol Media offenbar das US-Master bekommen hat, aber bei Untertiteln kann man wohl heutzutage nicht mehr viel erwarten. Das sind schnell hingerotzte Übersetzungen, was man da manchmal in den deutschen Untertitelspuren liest, geht auf keine Kuhhaut mehr. Aber englische Untertitel beim Originalton sind sowieso der beste Weg, um die Sprache zu lernen! Ansonsten kann ich Drehbücher als Zusatzmaterial empfehlen – falls eins verfügbar ist, was bei “The Front Page” leider nicht der Fall ist. Es fliegen aber von vielen anderen Wilder-Filmen ordentliche Scripts im Web herum.

  3. Thanks for the tip.
    Bücher in englisch lesen mag ich zwar nicht so gerne,aber sag niemals nie.
    Habe allerdings auch mehrere Filmbücher und Comics in englisch,anders kommt man ja zu nichts.
    Deutschland ist leider bei einigen Dingen noch immer in der Kreidezeit.