DVD-Kritiken: The Prisoner

Vor vier Jahren hatte Koch Media mit der deutschen DVD-Veröffentlichung von Patrick McGoohans mysteriöser Fernsehserie The Prisoner überrascht, die aber schon zwei Jahre später von einer besseren Ausgabe abgelöst wurde. Das britische Studio Network, bekannt für die Vorliebe zu britischen Klassikern, hatte die Lizenz der Serie übernommen und eine fantastische Neuauflage veröffentlicht, die nicht nur mit restaurierten Transfern, sondern auch einer riesigen Fundgrube von Extras aufwarten kann und sogar ein dickes Buch als Bonusmaterial mitbringt. Die heutigen Reviews basieren auf dem alten Artikel von 2006, sind aber komplett renoviert worden und bei der ersten Kritik auch als englische Übersetzung zu lesen.

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Oscars 2010 Nachlese

The same procedure as every year, oder doch nicht? Bei den 82. Academy Awards vom Sonntag hatte man schon ein gewisses DejaVu-Gefühl, denn nach Slumdog Millionaire im Vorjahr hatte mit The Hurt Locker wieder eine kleinere Produktion die Blockbuster mit dreistelligen Millionenbudgets in die Schranken verwiesen. Auch ansonsten waren viele Gewinne verdient, aber in manchen Kategorien doch etwas seltsam. Nach dem überproduzierten Monster des letzten Jahres haben diesmal Steve Martin und Alec Baldwin für eine bodenständige, aber sehr vergnügliche Show gesorgt, die sich ganz auf die Wurzeln der klassischen Oscar-Verleihungen besonnen hat.

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DVD-Kritiken: Murder on the Orient Express

Das heutige Update ist ein Experiment, denn wie ich das letzte Mal angekündigt hatte, wird es im Moment aus Zeitgründen mehr Überarbeitungen von alten Kritiken statt komplett neuen Reviews geben. Gleichzeitig will ich versuchen, im Rahmen der Upgrades gelegentlich einzelne Reviews ins Englische zu übersetzen – heute macht Sidney Lumets Murder on the Orient Express den Anfang. Übersetzt habe ich nur die Kritik der amerikanischen DVD, deren zwei Versionen auch über einen Link im Kopf der Review aufrufen lassen.

Note for english-speaking visitors: in the future there will be occasional English translations of my reviews. Here on the blog the postings will still be in German, but the translations are accessable with the links on the bottom of a post or by clicking a link in the header of the German version of a review.

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DVD-Kritiken: 20000 Leagues & Steve Zissou

Mit diesem Update wird DVDLog zu einem etwas reduzierten Betrieb übergehen, da ich ab nächster Woche nicht mehr ganz soviel Zeit für die Webseite übrig haben werde – mehr dazu in einem eigenen Artikel drüben bei Bibra-Online.

In der nächsten Zeit wird es nicht mehr viele neue Kritiken, aber dafür renovierte Reviews geben, die noch aus der Zeit vor DVDLog stammen. Den Anfang machen heute in einem Unterwasser-Thema 20000 Leagues under the Sea und The Life Aquatic with Steve Zissou, die im Grunde genommen nichts miteinander zu tun haben – bis auf den Umstand, daß die Handlung teilweise unter Wasser stattfindet und die DVD-Veröffentlichungen der Filme zu den allerbesten ihrer Art gehören – im Fall von 20000 Leagues gilt das allerdings nur für die amerikanische DVD. Mehr dazu in den drei von Grund auf renovierten heutigen DVD-Kritiken.

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Film/TV: Metropolis Restauration 2010

Fritz Langs Metropolis ist endlich wieder fast komplett – über achtzig Jahre nach der Uraufführung fand gestern zeitgleich in Berlin und Frankfurt die Premiere der neuesten Restauration des Films statt. arte hatte nicht wie ursprünglich angekündigt aus Frankfurt, sondern aus Berlin gesendet, wo auch ein Public Viewing in Eiseskälte am Brandenburger Tor stattfand. Trotz aller Befürchtungen hatte der Sender aber alles richtig gemacht: zumindest bei der Ausstrahlung über Astra wurde für den Film auf 4:3 umgeschaltet, während das Vorprogramm und die nachfolgende Dokumentation in 16:9 gesendet wurden. Mehr über die neue Restauration im Rest des Artikels, der zum Schluß auch einen Vergleich mit der alten DVD und Bilder von den gefundenen Szenen enthält.

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DVD-Kritik: Up

Ich gebe Pixar immer gerne eine Chance und tatsächlich gefällt mir der größte Teil der computeranimierten Trickfilme des Studios sehr gut, aber trotz aller positiven Reaktionen konnte ich mit Up, dem neuen Werk aus Emeryville, diesmal nichts abgewinnen. Das eigentlich sehr vielversprechende Konzept ist trotz interessanten Charakteren und einer atemberaubenden Animation an einem schwachen Drehbuch gescheitert, das dem hohen Anspruch des Films nicht gerecht werden kann. Immerhin haben sich Disney und Pixar auch mit der DVD-Veröffentlichung einigermassen Mühe gegeben und zwar keine grosse Special-Edition produziert, aber gegenüber der Blu-Ray nicht allzuviele Extras eingespart.

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Kino/TV-News: Metropolis-Premiere

Im Dezember gab es schon interessante Neuigkeiten über die Premiere der neuen Restauration von Fritz Langs Science-Fiction-Klassiker Metropolis, die durch den Fund einer fast kompletten Langfassung in Argentinien möglich geworden ist, aber jetzt ist der genaue Termin bekannt. arte wird am Freitag, den 12. Februar die Premiere live übertragen – von 20:15 bis 20:40 ist ein Vorprogramm von der Premiere in Frankfurt zu sehen, während der Film selbst von 20:40 bis 23:10 läuft. Um 23:10 folgt dann als Abschluß eine neue, 55-minütige Dokumentation namens Die Reise nach Metropolis.

Laut dem Programm auf der arte-Webseite wird der Film in HighDefinition auf den entsprechenden Kanälen ausgestrahlt – arte ist ja über den Astra-Satelliten auch in HD empfangbar. Was das allerdings für den normalen DVB-S/C/T-Kanal bedeutet ist unklar, aber ich befürchte, daß das 4:3-Bild des Films einfach in ein 16:9-Frame codiert und so mit dicken Balken an den Seiten gezeigt wird – auf die Idee das Bild einfach auf 16:9 zu beschneiden, wird ja hoffentlich niemand kommen. Mehr dazu auf jeden Fall am nächsten Wochenende nach der Ausstrahlung!

Dieser Artikel bleibt bis Freitag Abend ganz oben, das aktuelle Posting vom Montag befindet sich darunter.

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DVD-Kritik: For All Mankind

Dokumentationen und Filme über das Apollo-Mondprogramm gibt es jede Menge, aber nur wenige machen ausführlichen Gebrauch vom Inhalt des NASA-Filmarchivs. Al Reinert stöberte in den achtziger Jahren in den 16mm-Filmen und Videoaufzeichnungen der Apollo-Missionen, die bis dahin selten oder gar nicht der Öffentlichkeit gezeigt wurden, um sie auf die große Leinwand zu bringen. For All Mankind ist der faszinierenste und erstaunlichste aller Dokumentationen über das amerikanische Raumfahrtprogramm, denn der Film besteht ausschließlich aus NASA-Archivmaterial, das Al Reinert mit Interviews der Astronauten zu einem einzigen Raumflug als Quintessenz des gesamten Programms elegant zusammengefügt hatte. Seit 1999 gab es For All Mankind schon von Criterion als DVD, aber letztes Jahr erschien zum vierzigjährigen Jubiläum von Apollo 11 eine Neuauflage, die ich in der heutigen DVD-Kritik rezensiert habe.

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DVD-Kritik: Ice Age – Dawn of the Dinosaurs

Die erste DVD-Kritik des Jahres paßt zu dem Wetter, das wir bis vor einer Woche noch hatten[*]: Ice Age – Dawn of the Dinosaurs, die dritte Fortsetzung der Eiszeit-Saga von den Blue Sky Studios. Der dritte Mitspieler auf dem stark umkämpften Markt der computeranimierten Trickfilme hatte es geschafft, nach dem Überraschungshit von 2002 und dem genauso gut gelungenen Sequel von 2006 noch einmal einen Erfolg zu landen. Aus einer simplen Idee wurde eine originelle Geschichte gemacht, die dank der beeindruckenden Animation und den gut gelaunten Sprechern richtig Spaß macht. Die DVD kann allerdings nur in Sachen Bild- und Tonqualität überzeugen, denn die Extras wurden im Vergleich zu den Veröffentlichungen der beiden Vorgänger stark reduziert. Warum sich die Disc trotzdem lohnt, ist in der heutigen DVD-Kritik zu lesen.
[*] … und jetzt wieder haben! Das kommt davon, wenn man unbedingt Ice Age 3 rezensieren muß :-).

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DVD-Vergleiche: Wallace & Gromit

Mitten in der Winterpause noch ein kleiner Nachtrag zu den Wallace & Gromit-Reviews vom Dezember: die DVD-Vergleiche zwischen den alten Videomastern und den neu restaurierten Transfers. Zwar hat sich 2Entertain mit der 16:9-Codierung der ersten beiden Filme keinen gefallen getan, aber auch im direkten Vergleich kann die Bildqualität gegenüber den früheren Versionen trotz der niedrigeren Auflösung überzeugen.

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