DVD-Kritik: Monty Python’s Life of Brian

Vor zwei Jahren hatte ich zu Ostern eine neue Kritik von Monty Python’s Life of Brian gepostet und damals versprochen, eine Review der neuen Special-Edition irgendwann nachzuliefern. Als diesjähriges Weihnachtsupdate und letzte Review des Jahres werde ich heute das Versprechen endlich einlösen, da mir die britische Ausgabe der Immaculate Edition im Feiertags-Ausverkauf zufällig in die Hände gefallen ist. Bis auf ein paar vernachlässigbare Einschränkungen (kein Trailer und die BBC-Doku wurde durch eine gelungene Neuproduktion ersetzt) ist es tatsächlich nun die allerbeste Ausgabe von Monty Python’s bestem und bekanntestem Film, der bestimmt in der nächsten Zeit keine Neuauflage mehr brauchen wird.

Das heutige Update besteht aus einer Überarbeitung der Review von 2008 für alle drei DVDs und dem ebenfalls erweiterten Bildvergleich:

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Wie jedes Jahr geht DVDLog mit dem Weihnachts-Posting in die wohlverdiente Winterpause, die bis etwa Ende Januar dauern und vielleicht von einem kurzen Jahresrückblick unterbrochen wird. Ich wünsche allen Lesern schöne Feiertage, einen guten Rutsch und frohes neues Jahr – ausführliche Feiertagsgrüße sind drüben auf Bibra-Online.de zu lesen!

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DVD-Kritik: Playtime

Es war einer der ungewöhnlichsten Filme seiner Zeit und Jacques Tatis aufwendigstes Projekt: Playtime hatte 1967 die Kritiker begeistert und das Kinopublikum enttäuscht, das mit einer fast plot-losen Odyssey durch einen Großstadtdschungel nicht viel anfangen konnte. Für Tati war sein vorletzter Kinofilm ein finanzielles Desaster, von dem er sich nie wieder richtig erholen konnte, aber heute wird Playtime zurecht als Klassiker angesehen, der seiner Zeit weit voraus war. Tatis lange Urfassung hat die Zeit nicht überstanden, aber 2002 konnte zumindest die noch von ihm selbst angefertigte zweistündige Version restauriert und rekonstruiert werden.

Schon 2006 war diese Version in den USA von Criterion erschienen, aber erst in diesem November hat das British Film Institute mit einer hervorragenden DVD/BluRay-Combo eine Neuauflage in England herausgebracht, deren DVD-Version ich mir in der heutigen Kritik ausführlich angeschaut habe.

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DVD-Kritik: Les Vacances de Monsieur Hulot

Jacques Tatis zweiter Kinofilm Les Vacances de Monsieur Hulot ist schon seit langem als DVD erhältlich, allerdings nur in der vom Filmemacher selbst in den sechziger und siebziger Jahren überarbeiteten Fassung. 2009 wurde in Frankreich diese Version des Films aufwendig restauriert und mit der wiederentdeckten Urfassung von 1953 als DVD herausgebracht, aber mit einer 16:9-Codierung technisch enttäuscht. Dieses Jahr hatte aber das British Film Institute beide Fassungen von Les Vacances de Monsieur Hulot nicht nur als DVD, sondern auch als Blu-Ray veröffentlicht. Daran konnte ich als alter Tati-Fan natürlich nicht vorbeigehen und kann zwar nur mit der DVD aus dem DVD/BluRay-Doppelpack etwas anfangen, die aber hervorragend gelungen ist und mühelos die Nachfolge der alten Criterion-Veröffentlichung antreten kann.

Die heutige Kritik der neuen BFI-DVD von Les Vacances de Monsieur Hulot ist eine Überarbeitung der ursprünglichen Review der Criterion-DVD des Films und ist auch als englische Übersetzung online.

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DVD-Kritik: Metropolis 2010

Über achtzig Jahre hat es gedauert, bis Fritz Langs Meisterwerk Metropolis wieder in der Premierenfassung von 1927 rekonstruiert werden konnte. Im Frühjahr 2010 wurde die neue Restauration, die nur durch einen Fund einer 16mm-Kopie in einem argentinischen Filmarchiv möglich geworden war, in einer spektakulären Premiere uraufgeführt, auf die bald eine DVD und Blu-Ray angekündigt wurde. Während eine deutsche Veröffentlichung immer noch aussteht und die US-Version an den Extras spart, hat das britische Studio Eureka mit der Masters of Cinema-Reihe das Rennen gewonnen und im November eine hervorragende DVD der neuen Restauration herausgebracht, die zwar Film und Extras auf eine Disc quetscht, aber technisch und inhaltlich trotzdem gelungen ist und auch mit einer edlen Verpackung aufwarten kann.

Die heutige DVD-Kritik mit der Nummer 500 dreht sich nicht nur um die DVD der neuen Metropolis-Fassung, sondern ist gleichermaßen ein ausführlicher Artikel über die Geschichte der Restauration des Films. Mehr dazu in der Review, die es zur Feier des Tages auch als englische Übersetzung gibt.

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DVD-Kritik: Fantastic Mr. Fox

Stopmotion-Tricktechnik ist eine mühselige Angelegenheit und kam in der Filmgeschichte früher hauptsächlich bei Kurzfilmen zum Einsatz – aber gerade seit der Entwicklung der computergestützten Animation war Stopmotion wieder populär geworden und hat in den letzten Jahren zu einigen hervorragenden Trickfilmen geführt. Mit Wes Anderson hatte sich sogar jemand am Genre versucht, dem man es überhaupt nicht zugetraut hätte und mit Hilfe von Trickfilm-Veteran Mark Gustafson eine wundervolle Adaption von Roald Dahls Jugendbuch Fantastic Mr. Fox inszeniert. Der rundum gelungene Film ist alles andere als eine typische Hollywood-Produktion und wurde deswegen auch von den Zuschauern, aber nicht von den Kritikern ignoriert, war aber einer der gelungensten Kinofilme des letzten Jahres. Leider hat 20th Century Fox aus der DVD nichts besonderes gemacht und gegenüber der Blu-Ray sogar einige Extras weggelassen, aber Bild- und Tonqualität sind makellos – mehr dazu in der heutigen DVD-Kritik zum ersten Advent.

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DVD-Kritik: The Beatles Anthology

Wer Rutles sagt, muß auch Beatles sagen! Bevor ich im nächsten Jahr die Reviews der drei Beatles-Filme überarbeiten werde, habe ich für das heutige Update erst einmal den heiligen Grad der Beatleologie noch einmal unter die Lupe genommen: die 2003 auf DVD erschienene Beatles Anthology. Es ist immer noch ein fantastisches Boxset, auch wenn Apple damals den (optionalen!) 5.1-Remix vermurkst hatte und die Bildqualität nicht ganz perfekt ist. Inhaltlich ist die Dokumentation aber eine der besten ihrer Art und enhält eine riesige Menge von seltenem oder zuvor noch nie veröffentlichtem Material der Beatles, die auf eine ganz ehrliche und charmante Weise ihre Geschichte mit ihren eigenen Worten erzählen. Sieben Jahre später ist das DVD-Boxset eine noch kostspieligere Angelegenheit als zur Erstveröffentlichung, aber immer noch jeden Cent wert.

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DVD-Kritik: Star Trek Animated

Nach 79 Episoden Star Trek kam zehn Jahre später der Kinofilm – oder gab es noch etwas dazwischen? Die 22 Episoden der Animated Series sind so wenig bekannt, daß sie kaum als ein Teil des riesigen Franchises anerkannt und oft als billiges Kinderprogramm gesehen werden. Tatsächlich ist die Trickfilm-Version von Star Trek aber trotz der relativ einfachen Animation eine ausgewachsene Fortsetzung der Serie, die inhaltlich mit dem Vorgänger mühelos mithalten kann, aber so wenig populär ist, daß sie oft als die verlorenen Episoden bezeichnet wird.

Es hatte lange gedauert, bis Star Trek – The Animated Series endlich auch auf DVD erschienen war, aber das Warten hatte sich gelohnt: mit erstaunlich guter Bild- und Tonqualität und einigen bemerkenswerten Extras war die ab Ende 2006 weltweit veröffentlichte DVD-Box eine der allerbesten Star Trek-Veröffentlichungen. Die amerikanischen Ausgaben der DVDs stehen schon lange bei mir im Regal, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, sie im Rahmen der Star Trek-Reihe endlich zu rezensieren.

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DVD-Kritiken: Star Trek Classic Season 1-3

Mit sechs Fernsehserien, die insgesamt 725 Episoden umfassen und elf Kinofilmen ist Star Trek eins der erfolgreichsten erfolgreichsten Fernseh- und Kino-Franchises. Begonnen hatte alles Mitte der sechziger Jahre, als Gene Roddenberry seine Zukunftsvision auf die amerikanischen Fernsehbildschirme brachte. Die erste ausgewachsene amerikanische Science-Fiction-Serie hatte schon zu Beginn mit niedrigen Einschaltquoten und einem uninteressierten Sender zu kämpfen und wurde nach nur drei Staffeln eingestellt. Der Erfolg kam erst Jahre später, als sich Star Trek durch viele Wiederholungen weltweit ein Fernseh-Dauerbrenner wurde und schließlich den Sprung ins Kino und später zurück auf die TV-Bildschirm geschafft hatte.

Als Begleitung zu Raumpatrouille Orion habe ich für das heutige Update die Reviews der 2004 erschienenen Boxsets der drei Star Trek-Staffeln komplett überarbeitet, ergänzt und modernisiert. Es sind natürlich nicht die remasterten Versionen, aber ich finde, daß die hervorragend gemachten alten Boxsets auch heute noch eine Daseinsberechtigung haben. Diese renovierten Reviews sind ein Teil eines größeren Projekts, in dem ich in der nächsten Zeit alle mit Star Trek verwandten Artikel überarbeiten werde. Nächste Woche geht es aber mit etwas weiter, das ich bisher noch nie rezensiert hatte und praktisch ein verlorenes Stück Star Trek ist.

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DVD-Kritik: How To Train Your Dragon

Dreamworks Animation ist immer für eine Überraschung gut. 2008 hatte sich die stärkste Konkurrenz von Disney und Pixar mit Kung Fu Panda erfolgreich am Eastern-Genre versucht und letztes Jahr mit Monsters vs. Aliens eine gelungene Parodie auf alte Science-Fiction-Kracher gewagt, aber How To Train Your Dragon ist noch ein völlig anderes Kaliber. Lose basierend auf der gleichnamigen Vorlage von Cressida Cowell ist der Film nicht nur einfach ein 3D-Spektakel, sondern ein wundervoll erzähltes Abenteuer-Märchen, das aus dem alten Drachen-Klischee etwas völlig neues macht und sowohl inhaltlich als auch visuell vollkommen begeistern kann.

Dreamworks hatte How To Train Your Dragon in sovielen verschiedenen Ausgaben veröffentlicht, daß ich wie im letzten Jahr wieder zur deutschen DVD gegriffen habe, die zwar diesmal bei den Extras etwas spart, aber dafür mit einer besonders guten Bild- und Tonqualität aufwarten kann – mehr dazu in der heutigen DVD-Kritik.

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DVD-Kritiken: The Rutles

Die Beatles waren eine der berühmtesten und einflußreichsten Bands der Musikgeschichte, aber wer kennt schon die Rutles? Die fiktive Hommage an die Pilzköpfe aus Liverpool wurde Mitte der siebziger Jahre von Ex-Monty-Python Eric Idle und Neil Innes erdacht, die mit dem Fernsehfilm The Rutles – All You Need Is Cash eine der allerersten Mockumentaries gedreht hatten, die nicht nur mit Comedy, sondern auch bemerkenswert gelungener Musik aufwarten konnte. Später entwickelte die musikalische Seite der Rutles ein Eigenleben und es gab sogar eine Art Fortsetzung, die aber ein Alleingang von Eric Idle war und nicht an das Original heranreichen konnte.

Das heutige Update besteht aus einem Trio von Reviews über die englische 30th Anniversary Edition und die ältere amerikanische DVD von All You Need is Cash sowie der sogenannten Fortsetzung The Rutles 2: Can’t Buy Me Lunch, die hier aber nur der Vollständigkeit halber dabei ist und sich gegenüber dem Original kaum lohnt.

Weiter zur The Rutles: All You Need Is Cash (UK 30th Anniversary DVD) Review »
Weiter zur The Rutles: All You Need Is Cash (US-DVD) Review »
Weiter zur The Rutles 2: Can’t Buy Me Lunch Review »

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